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Wie berät man Lehrlinge mit Allergien richtig?
Author(s) -
D OlgiatiDes Gouttes,
MA Boillat
Publication year - 2006
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2006.05941
Subject(s) - computer science
«Wie berät man Lehrlinge mit Allergien richtig?», so lautet der Titel einer Broschüre, die derzeit erarbeitet wird und den Ärzten zur Verfügung gestellt werden soll. Der vorliegende Artikel gibt die Hauptpunkte der Broschüre wieder. Wir hoffen auf das Echo der Leserinnen und Leser in Form von Kommentaren und Vorschlägen. Anschliessend wird eine vereinfacht angepasste Version für die Zielgruppe der Lehrlinge und ihr Umfeld verfasst. Der Beginn einer Ausbildung ist eine hochsensible Phase im Leben eines Jugendlichen.1 Welche Motivation hat er, wenn er die Schule verlässt? Ist er umfassend über den Arbeitsmarkt informiert? Im vergangenen Sommer konnten wir der Presse erneut entnehmen, wie schwierig es momentan ist, einen Ausbildungsplatz zu finden. Rund doppelt so viele Jugendliche wie Erwachsene sind von der Arbeitslosigkeit betroffen. Die Situation gestaltet sich noch schwieriger, wenn der Lehrling an gesundheitlichen Problemen, insbesondere an einer manifesten Allergie oder an einer persönlich oder familiär bedingten Atopie, leidet. Denn diese Konstellation kann sich auf seinen künftigen Beruf auswirken und sollte deshalb möglichst früh und nicht erst am Ende der Ausbildungszeit oder gar noch später erkannt werden. Daher muss der Arzt rechtzeitig an die potentiellen Risiken einer Berufsallergie denken, wenn er junge Atopiker oder Allergiker in angemessenem Umfang, nuanciert und individuell beraten will. Dies kann eine übermässige Einschränkung und eine Diskriminierung auf dem Lehrstellenmarkt verhindern. Der Hausarzt ist die erste Fachperson, welche die Diagnose aktueller oder früherer Allergien beim künftigen Lehrling stellt und der erkennen muss, ob sie durch bestimmte Berufe ausgelöst oder verschlimmert werden könnten. Seine Aufgabe ist es, vor Ausbildungsbeginn eine umfassende Untersuchung durchzuführen und allfällige Atopien oder Allergien abzuklären. Dies ist um so wichtiger, als Allergien in der Allgemeinbevölkerung und im Arbeitsleben zunehmen. Quintessenz

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