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Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen in der chronischen Phase nach kraniozervikalem Beschleunigungstrauma (cKZBT, sog. Schleudertrauma) (ohne Commotio cerebri/mild traumatic brain injury)
Author(s) -
HR Stöckli,
T Ettlin,
F Gysi,
O Knüsel,
R Marelli,
CU Mayer,
B Soltermann,
JM Ai,
L Dubs,
JF Hoffmann,
A. Müller,
Bogdan P. Radanov,
Felix Walz,
H Zimmermann
Publication year - 2005
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2005.05698
Subject(s) - traumatic brain injury , medicine , psychiatry
Mehr als 10% der in der Schweiz pro Jahr gemeldeten kraniozervikalen Beschleunigungstraumen zeigen einen protrahierten oder chronischen Verlauf, verbunden mit einem hohen Invaliditätsrisiko. Die Erfahrung zeigt, dass die Erfassung und therapeutische Begleitung solcher Patienten bis dato keineswegs optimal ist. Vor 3 Jahren hat eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des akuten kraniozervikalen Beschleunigungstraumas (Wochen 1–6) erarbeitet [1], 2 Jahre zuvor hat sich eine Konsensusgruppe der Schweizerischen Neurologischen Gesellschaft grundsätzlich zum Beschwerdebild nach kraniozervikalem Beschleunigungstrauma geäussert [2]. Empfehlungen zur interdisziplinären Abklärung und Behandlung der chronisch verlaufenden Form fehlen bis heute weitgehend, wissenschaftliche Daten liegen kaum vor. Der aktuelle Stand der Literatur wurde in der RAND-Studie [3] zusammengestellt. Die Therapie in der Schweiz stützt sich vor allem auf persönliche Erfahrungswerte ab. Dies hat die Swiss Insurance Medicine bewogen, am 13.01.2005 ein ganztägiges Symposium über die Therapie des chronisch verlaufenden kraniozervikalen Beschleunigungstraumas zu veranstalten, an dem über 500 Personen teilgenommen haben. Auf der Basis von Einzelvorträgen aus multidisziplinärer Sicht (Down-load der Vorträge über www.swiss-insurance-medicine.ch) [4] wurde anschliessend am runden Tisch ein grober pragmatischer Erst-Konsens über die Abklärung und Therapie des chronischen kraniozervikalen Beschleunigungstraumas erarbeitet, der anschliessend durch die Beteiligten bis zum Erreichen eines allgemein anerkannten praktikablen Kompromisses wiederholt überarbeitet wurde. Das Resultat wird hier vorgestellt. Die Empfehlungen werden unterteilt in grundsätzliche, diagnostische und therapeutische Massnahmen. Die grundsätzlichen Massnahmen in Form eines Vierstufen-Modells richten sich sowohl an die beteiligte Administration (Versicherer, Case-Manager), wie an die ärztlichen und nichtärztlichen Therapeuten. Die zeitlichen Vorgaben der einzelnen Massnahmenstufen (Beschwerdepersistenz respektive keine Besserung nach 6 Wochen, nach 3, 6 und 12 Monaten) Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen in der chronischen Phase nach kraniozervikalem Beschleunigungstrauma (cKZBT, sog. Schleudertrauma) (ohne Commotio cerebri/mild traumatic brain injury)

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