Hb-A1c revisited
Author(s) -
Peter Diem
Publication year - 2005
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2005.05690
Subject(s) - psychology
Der «Diabetes Control and Complications Trial» (DCCT) [1] und die «United Kingdom Prospective Diabetes Study» (UKPDS) [2] haben in den letzten 20 Jahren klar gezeigt, dass durch die verbesserte Blutzuckereinstellung das Risiko einer Entwicklung bzw. eines Fortschreitens mikrovaskulärer Komplikationen (Retinopathie, Nephropathie, Neuropathie) sowohl bei Typ-1als auch bei Typ-2-Diabetikern signifikant reduziert werden kann. Die DCCT und die UKPDS bilden damit die heutige Basis für die praktische Interpretation von Hb-A1c-Werten. Was die spezifischen Aspekte der Methodik, der Fehlermöglichkeiten sowie der Interpretation betrifft, kann an dieser Stelle auf einen früheren Übersichtsartikel verwiesen werden [3]. Um die Vergleichbarkeit verschiedener Assays mit den erwähnten Studien zu verbessern, wurde in den USA bereits vor einigen Jahren das «National Glycohemoglobin Standardization Program» (NGSP) initiiert. In diesem Kontext wurde ein Netzwerk von Referenzlaboratorien aufgebaut und die Vergabe von Zertifikaten an Gerätehersteller geregelt. Dieses Verfahren sorgt dafür, dass Hb-A1c-Werte verschiedener Gerätehersteller mit der DCCT kompatibel (sogenannt «DCCT-traceable») bleiben. Allerdings hatte dieses Programm nur geringen Einfluss auf die Variabilität innerhalb und zwischen den verschiedenen zertifizierten Methoden. Technische Neurungen
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