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«Dosenvitamine»: günstig und bequem. Erfahrungen aus der Ernährungsberatung eines Allgemeinpraktikers
Author(s) -
HR Schwarz
Publication year - 2005
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2005.05686
Subject(s) - political science
Als kleine Nachbemerkung zum Artikel von Reinhard Imoberdorf und Peter E. Ballmer möchte ich anfügen, dass die von den Autoren gegebene Empfehlung der «täglichen mehrmaligen Einnahme von frischen Früchten, Gemüse und Salaten» grundrichtig, aber zu idealistisch ist, um beim Publikum anzukommen: Sie vernachlässigt den Kostenaspekt und übersieht die psychologischen Hemmnisse beim Konsumenten: Denn warum soll man sich den WellnessLuxus von so vielen relativ teuren Lebensmitteln leisten, wenn Vitamintabletten billiger sind? Selbst die «Fünfmal täglich»-Propaganda eines Grossverteilers ist keineswegs auf das Haushaltsbudget des Durchschnittsverdieners ausgerichtet. Und wenn man sich schon einmal ein Extra gönnt, so eher etwas, das Spass macht. Für den Konsumenten ist bekanntlich jede Veränderung seiner Essensund Genussgewohnheiten viel unbequemer, als einfach «für alle Fälle und sicherheitshalber» täglich eine Pille zu schlukken. Der Faszination des Lebensstoffs «Vita»min könnte höchstens mit derjenigen von «Bio»-Nahrung begegnet werden ... Hoffen wir trotzdem wenigstens auf einen Teilerfolg unserer fortgesetzten Bemühungen!

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