Das Parry-Romberg-Syndrom
Author(s) -
A Kühne,
T Kyburz,
G Burg
Publication year - 2005
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2005.05568
Subject(s) - parry , psychology , computer science , artificial intelligence
Fallvorstellung, Anamnese Ein 29jähriger Patient wurde uns 2003 mit der Diagnose einer Hemiatrophia faciei progressiva rechts (Parry-Romberg-Syndrom) zur weiteren Therapie zugewiesen. Der Patient bemerkte seit dem 23. Lebensjahr eine Verziehung der rechten Oberlippe nach rechts-kranio-lateral und eine beginnende Atrophie der rechtsseitigen Muskulatur des unteren Gesichtsdrittels. Die persönliche Anamnese war bis auf eine Arthroskopie 1993 bland. Die Familienanamnese war unauffällig. Klinik Klinisch war das Bild durch eine muskulokutane Atrophie der rechten Gesichtshälfte geprägt. Die rechte Kinnhälfte stand weniger weit vor, die Oberlippe war auf der rechten Seite ausgedünnt und retrahiert, die Gesichtsmuskulatur war im rechten unteren Gesichtsdrittel atrophisch (Abb. 1 x). Zudem war der Bartwuchs am Kinn rechts vermindert und oberhalb des rechten Ohrs zeigte sich eine 1 x 1 cm grosse Stelle mit fleckförmigem Haarausfall. Ausserdem klagte der Patient über Zahnschmerzen rechts, vor allem beim kräftigen Zubeissen. Auch berichtete unser Patient über intermittierendes «Muskelzittern» und «Muskelkrämpfe» der rechten Gesichtshälfte.
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