Aplasie des Atlasbogens
Author(s) -
L Jenni,
D Jeszenszky
Publication year - 2004
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2004.05145
Subject(s) - medicine
Ein 19jähriger Patient wurde von einer herabfallenden Eisenstange am Kopf getroffen und hat neben einer Schädelfraktur Frakturen von C5 bis C7 ohne neurologische Ausfälle erlitten, welche konservativ therapiert wurden. Als Zufallsbefund wurde eine Aplasie des dorsalen Atlasbogens mit rudimentärer Anlage des Tuberculum posterior (Abb. 1, Pfeil) festgestellt (Typ D nach [1]). Anlagestörungen des Atlas umfassen Aplasien und Spaltbildungen. Die seltenen kompletten oder inkompletten Aplasien des dorsalen Atlasbogens sind häufig asymptomatisch, können jedoch auch Nackenschmerzen verursachen [2]. Neurologische Ausfälle und das Auftreten einer Myelopathie durch Kompression eines dorsalen ossären Fragments wurden beschrieben [3]. Aplasie des Atlasbogens
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