Radiologie: zellspezifische Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie - neue Möglichkeiten in der Diagnostik
Author(s) -
Dominik Weishaupt
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.05064
Subject(s) - medicine , nuclear medicine
Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat sich in den letzten Jahren zu einer im klinischen Alltag häufig eingesetzten und bezüglich Kosten-Nutzen-Verhältnis effizienten Methode entwickelt. Die Vorteile der MRT gegenüber anderen radiologischen Methoden sind das Fehlen von potentiell schädlichen Röntgenstrahlen, der hohe Weichteilkontrast und die Möglichkeit, eine anatomische Struktur in verschiedenen räumlichen Ebenen mit hoher Ortsauflösung darzustellen. Die herausragende Bedeutung der MRT für die Medizin wurde ja kürzlich durch die Verleihung des Nobelpreises an Paul C. Lauterbur und Peter Mansfield, den Entwickler der Methode, unterstrichen. In der MRT wird der Bildkontrast zweier Gewebe durch ihre Signaldifferenz bestimmt. Die Erfassung von Morphologie, Struktur und Veränderungen der Signaleigenschaften von pathologischem Gewebe im Vergleich zu gesundem Gewebe bildet die Grundlage für die Analyse von MRT-Bildern. Oft ist die Gabe von Kontrastmitteln nötig, um einen Befund besser zu charakterisieren, und gewisse Befunde sind ohne Kontrastmittelapplikation nicht erkennbar.
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