Herzinsuffizienz: Definition, Ursachen und Formen
Author(s) -
Hess Om
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.05039
Subject(s) - political science , philosophy
Die chronische Herzinsuffizienz stellt eine der haufigsten kardiovaskularen Erkrankung in den westlichen Industrielandern dar. Die Pravalenz betragt zwischen 0,4 und 2% – in der Schweiz aktuell 1,45% [1], d.h., es gibt in unserem Land ca. 1 Patienten mit einer Herzinsuffizienz. Die Pravalenz steigt mit zunehmendem Alter an und betragt bei Patienten >80 Jahre uber 10%. Die Diagnose und Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz bedeuten eine grosse Herausforderung fur alle beteiligten Arzte, vor allem fur Kardiologen, Internisten und Allgemeinpraktiker. Trotz grosser Fortschritte in der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz sind die Morbiditat und Mortalitat dieser Erkrankung weiterhin hoch, und deren Therapie beansprucht einen grossen Teil der finanziellen Ressourcen unseres Gesundheitswesens. Die Herzinsuffizienz per se ist keine Entitat, sondern ein Syndrom, welches verschiedene Ursachen haben kann, z.B. koronare Herzkrankheit (Abb. 1), Hypertonie, valvulare Erkrankungen etc. Eine genaue Abklarung der Ursachen ist wichtig, da zur optimalen Behandlung dieses Syndroms die Atiologie bekannt sein sollte. Die Schweizerische Arbeitsgruppe fur Herzinsuffizienz hat im Jahre 2002 Empfehlungen zur Diagnose und Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz publiziert [2].
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