Peptische Störungen. Teil 1: Refluxkrankheit
Author(s) -
R Meier,
M Steuerwald
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04999
Subject(s) - psychology , psychoanalysis
Säurebedingte Störungen umfassen die Refluxund die Ulkuskrankheit. Während bei der Refluxkrankheit der Rückfluss von saurem Mageninhalt die wesentliche Komponente in der Pathogenese darstellt, sind bei der Ulkuskrankheit neben der Säure der Helicobacter pylori (H.p.) sowie die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) mitbeteiligt. In den letzten Jahren haben die Refluxkrankheit zugenommen und die peptischen Ulzerationen abgenommen. Die Ursache der Zunahme der Refluxkrankheit ist nicht ganz klar. Lebensstil, Ernährungsverhalten und die vermehrte Übergewichtigkeit können eine Rolle spielen. Das Auftreten der Ulzera hat einerseits durch die Abnahme der Helicobacter-Infektion und der Therapie des H.p. abgenommen und andererseits durch den vermehrten Gebrauch von NSAR, insbesondere bei älteren Patienten, zugenommen. Das Ziel dieser Übersicht ist es, das Management der Refluxkrankheit (Teil 1) und der Ulkuskrankheit (Teil 2) nach dem heutigen Wissen zusammenzufassen.
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