HDL-Cholesterin bei Atherosklerose - zu wenig des Guten
Author(s) -
L Spieker,
F. T. Ruschitzka,
Lüscher Tf,
G Noll
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04986
Subject(s) - medicine
Atherosklerotische Erkrankungen gehören zu den weltweit häufigsten Todesursachen [1]. Erhöhte Cholesterinspiegel stellen einen wichtigen Risikofaktor für die Entstehung der Atherosklerose dar. Gegenwärtige therapeutische Strategien, die auf die Senkung des LDL-Cholesterins fokussieren, erreichen beeindruckende Erfolge in der Senkung der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität. Dies gilt für Patienten mit erhöhtem Cholesterin, aber auch für Leute mit normalem Cholesterinspiegel (Abb. 1). Im Gegensatz dazu übt HDL-Cholesterin protektive Wirkungen aus. Tiefe HDL-Spiegel sind ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit bei jungen Patienten (Abb. 2) [2, 3]. Ein Anstieg des HDL-Cholesterins um nur 10 mg/dl (0,26 mmol/l) senkt das Myokardinfarkt-Risiko um 30% [4]. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind vielfältig, hat HDL doch neben der Rolle im Lipidtransport zusätzliche anti-entzündliche, pro-fibrinolytische und antioxidative Eigenschaften [5]. Dieser Übersichtsartikel beleuchtet die Rolle von HDL-Cholesterin bei der Prävention atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankungen. Dyslipidämie und die Entwicklung atherosklerotischer Plaques
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