Management des akuten Myokardinfarkts mit ST-Streckenhebung (STEMI)
Author(s) -
Peter Rickenbacher
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04919
Subject(s) - medicine , cardiology
Der akute Myokardinfarkt mit ST-Streckenhebung im EKG («ST-elevation myocardial infarction» [STEMI]) wird aus pathophysiologischen, prognostischen und therapeutischen Gründen als separate Entität im Rahmen des akuten Koronarsyndroms definiert [1]. Die Prognose dieser Erkrankung ist nach wie vor ernst. Im Verlauf des ersten Monats nach Infarkt versterben 30 bis 50% der Patienten, die Hälfte davon an plötzlichem Herztod in den ersten zwei Stunden nach Symptombeginn. Im Gegensatz zur Prognose ausserhalb des Spitals konnte die frühe Mortalität während der Hospitalisationsphase in den letzten 40 Jahren mit der Einführung von spezialisierten «coronary care units», der Reperfusionstherapie und der medikamentösen Sekundärprophylaxe auf 6 bis 8,4% gesenkt werden. In der folgenden Übersicht werden erste Massnahmen in der Praxis respektive auf der Notfallstation, die Reperfusionstherapie und die medikamentöse Sekundärprävention nach STEMI diskutiert. Nicht näher eingegangen wird auf hämodynamische, rhythmische und mechanische Infarktkomplikationen, die Risikostratifizierung, die Behandlung von Risikofaktoren und die Rehabilitation. Detaillierte Richtlinien zum Management des STEMI wurden sowohl von der europäischen Gesellschaft für Kardiologie [2] als auch vom American College of Cardiology und der American Heart Association [3] herausgegeben. Die Publikationen stehen auf den entsprechenden Webseiten (www.escardio.org, www.acc. org, www.americanheart.org) im pdf-Format zur Verfügung.
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