Tuberkulose bei Immigranten: Erkennung, Behandlung
Author(s) -
Zellweger Jp
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04894
Subject(s) - medicine
Immigranten, die in die Schweiz einreisen, kommen meist aus Ländern, wo die Tuberkuloseinzidenz deutlich höher ist als im europäischen Durchschnitt. Sie sind daher häufiger Träger einer latenten oder manifesten Tuberkulose als unsere Bevölkerung hier. Im Jahr 2000 waren von 629 gemeldeten Tuberkulosefällen in der Schweiz 350 bei Personen ausländischer Nationalität (56%), davon 121 bei Asylbewerbern oder Flüchtlingen (19%) [1]. Auch in den meisten anderen westlichen Ländern nimmt unter den gemeldeten Tuberkulosefällen der Anteil der im Ausland geborenen Personen zu [2]. Es sind Empfehlungen zur Erfassung und Behandlung von Tuberkulosefällen bei der ausländischen Bevölkerung in europäischen Ländern publiziert worden, in denen detailliert erläutert wird, wann eine aktive Suche nach Tuberkulose angezeigt ist [3].
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