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Quidquid agis ... Langzeitschäden onkologischer Therapien
Author(s) -
C. Sauter
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04855
Subject(s) - medicine , gynecology
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem – was Du beginnst, beginne es klug und bedenke das Ende [1]. Beim Beginn onkologischer Therapien – sowohl bei Chemotherapie als auch bei Radiotherapie – ist diese alte Weisheit von eminenter Bedeutung. Betreffend adjuvanter Chemotherapien wurden wegen der potentiellen Karzinogenität von Chlorambucil (Leukeran®) und wegen der potentiellen Kardiotoxizität von Doxorubicin (Adriblastin®) intensive Diskussionen geführt [2–4]. Die hier vorgestellte Patientin erhielt 1959 im Alter von drei Monaten wegen eines Hämangioms neben der rechten Mamille eine Radiotherapie. Die genaue Art der Bestrahlung ist nicht mehr eruierbar. 41 Jahre später musste die rechte Mamma wegen eines Karzinoms abladiert werden. Die Strahlen-bedingte Veränderung der Haut ist heute noch deutlich sichtbar (Abb. 1). Über einen Zusammenhang zwischen der frühkindlichen Bestrahlung und dem Mammakarzinom kann nur hypothetisiert werden. Bekannt sind lange Latenzzeiten zwischen der Einwirkung ionisierender Strahlen und dem Auftreten bösartiger Tumore [5]. Beim Beginn einer Therapie sind die Onkologen besonders gefordert, die möglichen Konsequenzen ihrer Massnahmen zu bedenken. Quidquid agis ... Langzeitschäden onkologischer Therapien

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