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Grundlagen und Praxis der parenteralen Ernährung
Author(s) -
R Imoberdorf,
A Kündig,
A Haller,
PE Ballmer
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04848
Subject(s) - political science
Fasten über längere Zeit führt zu Unterernährung («undernutrition») mit negativen Auswirkungen auf praktisch alle Organsysteme [1]. Da bei vielen krankhaften Zuständen und perioperativ ein klarer Zusammenhang zwischen Unterernährung und zunehmenden Komplikationsraten besteht, wurde die parenterale Ernährung mit dem Ziel eingesetzt, Unterernährung zu verhindern und dadurch den Outcome zu verbessern. Da Unterernährung häufig die Folge einer schweren Erkrankung ist, haben diese Patienten möglicherweise nur darum eine höhere Morbidität, weil sie kranker sind als gut ernährte Patienten – und darum profitieren sie nicht unbedingt von einer Ernährungstherapie. Die Entwicklung der parenteralen Ernährung begann in den 40er Jahren [2], und es wurde gezeigt, dass totale parenterale Ernährung (TPE) eine positive Stickstoffbilanz erzeugen, das Wachstum fördern und die Menschen langfristig am Leben erhalten konnte. Bald zeigten sich aber auch die potentiellen Gefahren der TPE. Mit unserem Beitrag wollen wir einerseits Evidenz-basierte Daten und Empfehlungen für oder gegen TPE zusammenfassen und andererseits die praktische Durchführung der TPE dem Leser näher bringen.

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