Die Hautbiopsie und die Dermatopathologie für den Kliniker
Author(s) -
BE Paredes
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04809
Subject(s) - philosophy
Die Haut ist sowohl makroskopisch als auch kleinchirurgisch dem Kliniker sehr gut zuganglich. So stellt die Hautbiopsie in der Hand des Geubten ein wertvolles und einfaches Werkzeug zur Diagnosestellung und gleichzeitigen Therapie von Hauterkrankungen, insbesondere von Neoplasien, dar. Auch wenn der Grossteil der Hautbiopsien von guter Qualitat ist, stellt eine inadaquate Gewebeprobe fur jeden (Dermato-)Pathologen eine diagnostische Herausforderung dar. Die Hautbiopsie ist nicht einfach eine mechanische Entfernung von Gewebe. Wie oft hat man es mit zu kleinen, zu oberflachlich entnommenen, durch Elektrokoagulation geschadigten, durch eine Pinzette gequetschen oder sogar vertrockneten Hautproben zu tun. Hinzu kommt noch, dass manchmal die klinischen Angaben ungenugend bzw. die makroskopischen Beschreibungen der Effloreszenzen minimal ausfallen oder sogar fehlen. Ein nicht zu unterschatzendes Problem ist, dass der Kliniker haufig zu wenig darin geubt ist, einen Histologiebericht im Kontext zur Klinik zu interpretieren ‐ insbesondere bei entzundlichen Hauterkrankungen [1]. Ein weiteres Erschwernis im Fach Dermatologie/Dermatopathologie stellen die «blumige» Nomenklatur und zahlreichen Synonyma dar, so dass die beteiligten Nicht-Dermatologen und (Dermato-)Pathologen manchmal nicht die gleiche Sprache sprechen. Im Folgenden werden grob die Prinzipien und Konzepte der Hautbiopsie und Dermatopathologie betrachtet.
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