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Extrakorporale Stosswellen-Therapie (ESWT): eine neue Errungenschaft oder nur ein Plazebo?
Author(s) -
Beat Dubs
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04802
Subject(s) - medicine
Seit etwas mehr als zehn Jahren macht mit der ESWT eine neue Behandlungsform von sich reden, welche nicht nur Verkalkungen zertrümmern (bei der Nierenstein-Lithotripsie ist diese Technik schon lange etabliert), sondern auch Sehnenansatz-Entzündungen behandeln und schlecht heilende Knochenbrüche konsolidieren könne. Wie bei jeder neuen Therapieform wird auch die ESWT kontrovers behandelt, wobei Anwender, Skeptiker, «Evidenzler», Industrie, Versicherer und Kommissionen wacker in der Diskussion mitmischen. Unbestrittene Tatsache ist, dass die ESWT gegenwärtig zu den bestuntersuchten Behandlungstechniken am Bewegungsapparat gehört und zur Zeit nicht weniger als 14 EBM-höchstklassige Studien und Reviews vorliegen, wobei 11 die Wirksamkeit bejahen und drei (davon zwei vom selben Autor) verneinen. Die Cochrane Libraries gestehen der ESWT ebenso eine Evidenz zu wie die amerikanische FDA, wobei Beschränkungen auf gewisse Indikationen oder Geräte zu beachten sind.

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