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Vom Schnarchen zum obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom
Author(s) -
W Karrer,
M Reimers
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04797
Subject(s) - environmental science
Im Schlaf beobachten – wenn überhaupt – kann den betroffenen Schläfer höchstens die Partnerin oder der Partner, sicher aber nicht der Hausarzt. So untersucht auch der beigezogene Facharzt den Patienten mit Schlafstörungen nur im Wachzustande. Dies dürfte mit ein Grund dafür sein, dass schlafbezogene Atemstörungen erst spät entdeckt wurden. 1973 wurde von Guilleminault erstmals das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) beschrieben. Bis zur effizienten Therapie dauerte es dann noch einige Jahre [1]. Heute sieht sich der «Gesundheitsmarkt» einer boomenden Industrie gegenüber, die die technischen Geräte für Diagnostik und Therapie fortwährend verbessert. Etwa 3% der erwachsenen Bevölkerung (in einigen Untersuchungen sogar wesentlich mehr) leiden an einer schlafbezogenen Schlafstörung [2]. Das Verhältnis Mann zu Frau beträgt 2:1 und gleicht sich nach der Menopause aus. Bei Kindern tritt das obstruktive SchlafapnoeSyndrom ebenfalls auf. Vergrösserte Adenoide sind meist die Ursache. Daran denken sollte man bei Kindern, die nachts schnarchen oder sogar deutliche Atemnot aufweisen. Genaue Zahlen über die Häufigkeit sind nicht bekannt.

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