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Never change a winning horse? Alte Urologie - neue Urologie
Author(s) -
M Largo
Publication year - 2003
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2003.04786
Subject(s) - horse , biology , paleontology
«Die Chirurgie, fast zu allen Zeiten mit grösserem oder geringerem Fleisse gepflegt, hat in unseren Tagen ausserordentliche Fortschritte gemacht und scheint beynahe den höchsten Grad möglicher Vollkommenheit erreicht zu haben. Fast alle möglichen chirurgischen Krankheiten sind heute vollkommen erkannt ... Das operative Vorgehen ist festgelegt und mit einer Genauigkeit beschrieben, die fast nichts mehr zu wünschen übrig lässt ...» Das schrieb Anfang des 19. Jahrhunderts der französische Baron Alexis Boyer. Als Mitglied der Ehrenlegion und Professor der praktischen Chirurgie an der medizinischen Fakultät von Paris war er ein Mann, dessen Meinung seinerzeit Gewicht hatte. Aus heutiger Sicht kann man sich kaum eine grössere Fehleinschätzung vorstellen. Die Gefahr der Stagnation durch die Zufriedenheit des Erreichten wird durch den heutzutage üblichen wissenschaftlichen Konkurrenzkampf verhindert. Die Chirurgie war damals und ist auch heute Bestandteil der wissenschaftlichen Medizin. Die Grundlagen für die Durchführung eines operativen Eingriffs waren und sind auch heute umfassende Kenntnisse in der Anatomie, Physiologie, das Beherrschen der modernen Technik sowie die Neuentwicklung von Instrumenten und Apparaturen, die ältere überflüssig mach(t)en.

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