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HIV- und Hepatitis-Prävention im sexuellen Risikoverhalten von Drogenkonsumentinnen
Author(s) -
Jeannette Brodbeck,
Monika Matter,
Franz Moggi
Publication year - 2002
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2002.04685
Subject(s) - medicine , human immunodeficiency virus (hiv) , virology
Während bei männlichen und weiblichen Drogenkonsumenten die HIV-Übertragungen durch Spritzentausch deutlich abgenommen haben, bleiben die Übertragungen durch ungeschützte Sexualkontakte weiterhin bestehen. Das sexuelle Schutzverhalten hat sich in den letzten Jahren kaum verändert und ist immer noch vor allem in festen Partnerschaften und bei Gelegenheitskontakten unzulänglich [2, 3]. In Beratungssituationen oder auch längeren Therapien bleibt die HIV-Prävention bezüglich sexuellem Risikoverhalten aber oftmals unberücksichtigt oder beschränkt sich auf Kondom-Abgabe und Wissensvermittlung über die Erkrankung. Dies wird der komplexen Problematik des sexuellen Risikoverhaltens nicht gerecht. Vor allem drogenabhängige Frauen sind durch emotionale und materielle Abhängigkeitsverhältnisse auch in festen Partnerschaften, Gewalterfahrungen und Beschaffungsprostitution einem mehrfach kumulierten Risiko einer HIV-Infektion auf sexuellem Übertragungsweg ausgesetzt.

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