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Pathophysiologie der Adipositas: Moleküle, Mechanismen, Modelle
Author(s) -
K. G. Hofbauer
Publication year - 2002
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2002.04654
Subject(s) - medicine , philosophy
Zur Definition und Einteilung der Fettleibigkeit verwendet man den Körpermassenindex, auch bekannt unter seiner englischen Bezeichnung Body Mass Index (BMI), der einen für die Körpergrösse korrigierten Gewichtsparameter darstellt und sich aus Körpermasse in kg dividiert durch Körpergrösse in m zum Quadrat (kg/m2) errechnet. Ein BMI bis 25 gilt als normal, zwischen 25 und 30 spricht man von Übergewicht, über 30 von Fettsucht oder Adipositas. Nach diesen Kriterien liegt die Prävalenz von Adipositas in den meisten Industrieländern zwischen 10 und 20% [1]. Während Adipositas früher hauptsächlich als ein kosmetisches Problem angesehen wurde, hat man in den letzten Jahren weitgehend akzeptiert, dass es sich dabei auch um ein medizinisches Problem handelt. Diese Ansicht basiert vor allem auf epidemiologischen Studien an grossen Kollektiven, bei denen sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht und dem Morbiditätsund Mortalitätsrisiko ergab. Dementsprechend sind vermehrte Anstrengungen bei Prävention und Therapie der Fettleibigkeit erforderlich, um die Entstehung von Folgeerkrankungen zu verhindern [2]. Neue Erkenntnisse zur Physiologie und Pathophysiologie des Energiehaushalts haben dazu zahlreiche Ansatzpunkte geliefert, von denen die wichtigsten in dieser Übersichtsarbeit vorgestellt werden sollen.

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