Die malignen Lymphome (Teil 1)
Author(s) -
Andreas Lohri,
S Dellas,
S Dirnhofer,
Richard Herrmann,
Hans Knecht,
E Nitzsche,
A Tichelli
Publication year - 2002
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2002.04612
Subject(s) - medicine , political science
Die besondere Attraktivität der Lymphome gründet in der Vielfalt ihrer Klinik und ihrem besonderen Ansprechen auf verschiedene Therapieformen. Die Diagnostik und die Planung der Therapie erfolgt multidisziplinär. In der Regio Basel ermöglicht eine regelmässig abgehaltene Lymphomkonferenz den persönlichen Kontakt zwischen Klinikern, Lympho-Hämatopathologen, den klinikund labororientierten Hämatologen, inkl. Transplantationsteam, medizinischen Onkologen, Radioonkologen, Radiologen und Nuklearmedizinern. Die Gesamtschau eines Falles führt nicht selten zu einer Beurteilung, welche durch das Ablesen von schriftlichen Befunden nicht ersichtlich ist. Die folgende Übersicht gliedert sich in drei Teile: Epidemiologie, Pathogenese und Diagnostik werden in einem ersten, die verschiedenen Lymphomentitäten in einem zweiten und besondere Therapieaspekte in einem dritten Teil abgehandelt. Obwohl auch zu den malignen Lymphomen gehörend, werden folgende Entitäten nicht ausführlich besprochen: die akute und die chronisch lymphatische Leukämie, das multiple Myelom sowie die kutanen und die pädiatrischen Lymphome. Bei der Terminologie wird darauf geachtet, dass die Lymphome als einzelne «Entitäten» diskutiert werden. Der noch häufig verwendetete Ausdruck der «Non-Hodgkin-Lymphome» wird vermieden.
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