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Praktische Hinweise zur Einlage des Blasenkatheters
Author(s) -
DK Ackermann
Publication year - 2002
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2002.04578
Subject(s) - art
Die klassische Indikation zur Einlage eines Blasenkatheters stellt die Harnverhaltung dar, die verschiedenste Ursachen haben kann (Tab. 1). Der Blasenkatheterismus kommt aber auch bei Patienten zur Anwendung, die einer exakten Uberwachung der Urinausscheidung bedurfen. Bei Patientinnen und Patienten mit Harnwegsinfektionen wird gegebenenfalls die Blase zur intravesikalen Drucksenkung oder Gewinnung von Urinproben katheterisiert. In der Regel wird der erste Katheterismus transurethral durchgefuhrt. Bei Verletzungen der Harnrohre oder bei Entzundungen von Harnrohre, Prostata und Nebenhoden sollte auf jegliche transurethrale Manipulation verzichtet werden. Bei diesen Fallen wird primar ein suprapubischer Katheter eingelegt. Die Verweildauer des Katheters hangt von der entsprechenden Indikation ab. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass der Katheter moglichst kurze Zeit liegen bleibt. Der Dauerkatheterismus muss als Ultima ratio angesehen werden. Fur den transurethralen und suprapubischen Katheterismus sollte man sich an einen festen Plan halten (Tab. 2). Bei beiden Methoden ist der routinemassige Einsatz von Antibiotika sinnlos [1–3], und nur in ausgewahlten Fallen wird eine kurzzeitige Antibiotikaprophylaxe empfohlen (Tab. 3).

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