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Akute Schmerzen im Kindesalter: Erfassung, Therapie und Prävention
Author(s) -
P Liniger,
F Stucki,
P Schwander,
C Wüthrich,
A Lüthy
Publication year - 2002
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2002.04497
Subject(s) - medicine , gynecology
In der Behandlung von Kindern mit Unfällen, Krankheiten oder bei gewissen medizinischen Verrichtungen sind Schmerzen ein zentraler Bestandteil. Unser Wissen über die Schmerzperzeption und -Physiologie im Kindesalter hat sich in den letzten 10 Jahren stark gewandelt. So wurden falsche Annahmen widerlegt, wie zum Beispiel dass Neugeborene Schmerzen weniger stark empfinden als Erwachsene und sich nicht daran erinnern, oder dass die Nebenwirkungen von adäquat dosierten Schmerzmitteln bei Kindern zu ausgeprägt seien. Diese neuen Erkenntnisse sollen sich in der täglichen Praxis niederschlagen, was oft ungenügend geschieht [1]. So stellen wir hier die Resultate eines interdisziplinären Projektes vor, das zum Ziel hatte, Schmerz bei Kindern ganzheitlich wahrzunehmen, zu erfassen und zu behandeln. In der Behandlung, gerade bei medizinischen Verrichtungen, steht die Schmerz-Prävention im Zentrum, die medikamentös vor dem Eintritt des Schmerzreizes oder nicht-medikamentös (wie Ablenkung oder Glukose-Schnuller für Neugeborene) erfolgen kann. In den Universitäts-Kinderkliniken Bern werden die im Rahmen dieses Projektes erarbeiteten Empfehlungen klinikübergreifend umgesetzt, was bei Betroffenen wie bei den Pflegenden und Ärzten zu einer höheren Zufriedenheit mit der Schmerztherapie führte.

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