Rückenschmerzen aus der Sicht der orthopädischen Chirurgie Replik
Author(s) -
M Geiser,
M Caravatti,
R Stebler,
BA Michel
Publication year - 2002
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2002.04435
Subject(s) - medicine , traditional medicine
3. Da 90% der lumbalgischen Schmerzepisoden unabhängig von der Art der Behandlung (selbst bei Diskushernien) abklingen [2], führen die vielfachen medizinischen und alternativen Behandlungsmassnahmen inklusive der «breit akzeptierten» unterschiedlichst praktizierten manipulativen Übungen zu einer Überbehandlung [3, 4]. Unbestritten ist die Erfahrung, dass Analgetika und die vorübergehende Entlastung der Wirbelsäule die einzigen Massnahmen sind, deren Effektivität für die Linderung der Schmerzen, die bei degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule episodenhaft auftreten, erwiesen ist [3]. Angesichts der gut dokumentierten Fakten der Diskuspathologie ist es nicht berechtigt, die Entlastung als überholtes therapeutisches Konzept zu bezeichnen. Und es drängt sich eine Information des Patienten über die Nebenwirkungen der keineswegs immer harmlosen Manipulationen auf [5].
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