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Orthopädie 2001: Langzeitdisziplin par excellence
Author(s) -
T Böni,
N Boos,
Cheryl Dumont,
GU Exner,
C. E. Gerber,
K Min,
H Nötzli,
José Antonio Romero,
A Schneeberger,
P Vienne
Publication year - 2002
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2002.04388
Subject(s) - excellence , political science , law
Behandlungsmassnahmen in der Orthopädie tragen einen ausgesprochenen Langzeitcharakter. Sie haben das Ziel, die Funktion des Bewegungsapparates nachhaltig und anhaltend zu verbessern oder noch vorhandene Fähigkeiten langfristig zu erhalten. Neuerungen sind daher in der Orthopädie – speziell dort, wo Behandlungsmethoden mit guten Langzeitresultaten etabliert sind – immer kritisch zu betrachten. Nur bei sehr schlechten neuen Therapieverfahren und Implantaten wird ein Versagen nach kurzer Zeit offenbar. Bei vielen orthopädischen Innovationen kann der Nutzen erst nach 10–20 Jahren beurteilt werden. Ein Orthopädenleben gestattet es also in der Regel nur, um 1–2 neue Behandlungsmethoden für das gleiche Problem klinisch zu erforschen. Nachdem schon seit Jahrzehnten grosser Wert auf Langzeitergebnisse gelegt wird, hat die kritische Erfassung des Patientennutzens im Sinne des Fähigkeitsgewinnes (ICDH) nach EBM-Kriterien als bedeutsame konzeptionelle Neuerung in der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie Fuss gefasst. Das Gesagte gilt es, bei den nachstehend aufgeführten, erfolgversprechenden Innovationen stets vor Auge zu halten.

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