Labordiagnostik von Infektionskrankheiten
Author(s) -
L Matter,
P Friderich,
C Schaefer
Publication year - 2001
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2001.04343
Subject(s) - medicine
Für eine sinnvolle Labordiagnostik von Infektionskrankheiten stellt die Formulierung einer Fragestellung die wichtigste Voraussetzung dar. Diese berücksichtigt klinische und epidemiologische Gesichtspunkte und schliesst die Abschätzung der Wahrscheinlichkeit ein, dass eine vermutete Infektion vorliegt (VortestWahrscheinlichkeit oder Prävalenz in der betreffenden Patientenpopulation) [1, 2]. Überlegungen zu den möglichen Konsequenzen der denkbaren Ergebnisse einer Laboranalyse helfen mit, die Indikation zu präzisieren: wird ein positives oder negatives Resultat die weitere Abklärung, Therapie oder Prognose beeinflussen oder ergibt sich Handlungsbedarf für Kontaktpersonen oder präventive Massnahmen? Es ist auch empfehlenswert, nach differentialdiagnostischer Wahrscheinlichkeit vorzugehen, indem zuerst die häufigsten und wichtigsten möglichen Diagnosen verfolgt werden und erst in einem zweiten oder dritten Schritt die weniger wahrscheinlichen.
Accelerating Research
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom
Address
John Eccles HouseRobert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom