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Soll jede Helicobacter-pylori-Infektion behandelt werden?
Author(s) -
Daniel Külling,
W. Inauen
Publication year - 2001
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2001.04276
Subject(s) - helicobacter pylori , medicine
Helicobacter pylori (H. pylori) besiedelt den menschlichen Magen bei 15–30% der westlichen Bevölkerung, und die Infektionsrate in den Entwicklungsländern ist noch deutlich höher [1]. Ob es sich dabei um ein Pathogen handelt oder nicht, war noch vor 15 Jahren umstritten. Die Antwort auf die Frage, wann eine Helicobacter-pylori-Infektion behandelt werden soll, ist bis heute ein Beispiel für die Schwierigkeit, aus noch ungenügenden Daten Konsequenzen für die praktische Tätigkeit abzuleiten. In unserer Praxis stellen wir fest, dass die frühere Zurückhaltung betreffend Behandlung von H. pylori heute eher ins Gegenteil auszuschlagen droht. Als Beispiel seien Patienten mit erhöhtem Titer auf H. pylori erwähnt, welche bei fehlendem Absinken des Titers oft mehrfach antibiotisch behandelt werden. In der vorliegenden Übersicht sollen deshalb die wichtigsten Situationen der Praxis beleuchtet werden, in welchen sich die Frage betreffend Behandlung der H.-pylori-Infektion stellt. Die grosse Flut an teils widersprüchlichen Daten und Interpretationen zwingt zu einer subjektiven Wertung und einer Beschränkung der besprochenen Themen. Die abgegebenen Empfehlungen basieren grösstenteils auf internationalen Konsensus-Richtlinien [2–6].

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