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Prävention der Grippe-Erkrankung und -Mortalität: Aktionsstrategien
Author(s) -
L Toscani,
L Gauthey,
CF Robert
Publication year - 2001
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2001.04260
Subject(s) - medicine
Seit Anfang der 70er Jahre empfehlen verschiedene Instanzen der öffentlichen Gesundheit, insbesondere auch die WHO, die GrippeImpfung von Risiko-Gruppen. Schon seit den 50er Jahren [1] informiert das Bundesamt für Gesundheit regelmässig die Medizinalpersonen über Grippe-Impfungen, und seit 1996 [2] empfiehlt das BAG formell diese Vorsorgemassnahme. Seit 20 Jahren bezahlt der Staat Genf wie auch andere Kantone den Impfstoff für Personen in Altersund Pflegeheimen. Trotzdem wurden anfangs der 90er Jahre im Kanton Genf lediglich die Hälfte dieser Personen tatsächlich geimpft. In anderen Kantonen ist die Situation ähnlich [3]. Damals existierten in der Schweiz keine Angaben über die Grippe-Impfung der älteren Bevölkerung, die nicht in Betreuungsheimen lebten. Man darf aus diesen Feststellungen schliessen, dass die Kosten des Impfstoffes nicht das einzige Hindernis zur Verbreitung dieser Vorsorgemassnahme sind. Andere Faktoren wie Aufklärung, Erfassen der älteren Bevölkerung und ihrer Familien, sowie die Aufmerksamkeit der Medizinalpersonen spielen eine entscheidende Rolle. Diese Hypothese wird durch die Tatsache gestützt, dass in anderen Ländern – wie Frankreich oder Spanien – infolge von AufklärungsKampagnen über mehre Jahre hohe Impfraten erreicht wurden [4, 5].

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