Störungen des Natriumhaushalts
Author(s) -
V Briner,
B Truniger
Publication year - 2001
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2001.04221
Subject(s) - geology
Die letzten Jahre haben auf dem Gebiet des Natriumund Wasserhaushalts nicht zuletzt dank molekularbiologischer Methoden eine Reihe von Erkenntnissen gebracht, die mehr die physiologischen, pathophysiologischen und pharmakologischen als die praktisch-klinischen Aspekte betreffen. Wir werden in den beiden Teilbeiträgen zum Natriumund zum Wasserhaushalt [1] das bisher Gültige im Lichte dieser Neuerungen aufdatieren. Es hat sich für das Verständnis von Regulationsmechanismen und klinischen Aspekten als nützlich erwiesen, Salzund Wasser-, Volumenund Osmoregulation auseinanderzuhalten. Beurteilung und therapeutische Beeinflussung von Störungen des Natriumhaushalts sind weit weniger schwierig, als das oft den Anschein macht. Im Gegensatz zur Beurteilung des Wasserhaushalts [1] basieren Diagnostik und Therapie des Natriumbestandes neben anamnestischen Angaben wesentlich auf klinischen Befunden [2]. Laborinformationen sind von sekundärer Bedeutung. Ein weiterer Unterschied gegenüber den Störungen des Wasserhaushalts besteht darin, dass Störungen des Natriumbestandes auch ausserhalb von Spitalund Intensivmedizin Alltagsstörungen sind.
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