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Husten und Auswurf: Diagnostik in der Praxis
Author(s) -
Medici Tc,
M Häcki,
MV Spiegel
Publication year - 2001
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2001.04211
Subject(s) - medicine
Die Expektoration von Sputum, d.h. von Tracheobronchialsekret, das dem Speichel beigemischt ist, ist ein wichtiges Symptom von Erkrankungen des Respirationstraktes. Normalerweise bedeckt eine 5 μm messende Schleimhautschicht die Atemwege, die das Bronchialepithel vor inhalierten Noxen schützt. Die Sekretschicht wird kontinuierlich erneuert, oralwärts transportiert oder verschluckt. Die Menge des pro 24 Stunden produzierten Sekrets beträgt etwa 100 mL. Jede Schädigung der Bronchialschleimhaut, aber auch des Lungenparenchyms (Pneumonie) durch inhalative Schadstoffe oder Mikroorganismen bewirkt eine Zunahme der Sputummenge. Das Auftreten von Auswurf ist somit ein Hinweis auf eine Entzündung im Bereich des Respirationstraktes. Dementsprechend gehen die meisten entzündlichen Krankheiten der Atemwege (Bronchitis, Asthma, Bronchiektasen), aber auch der Lungenperipherie (Pneumonie) mit Sputum einher.

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