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«Inzidentalome» Abnorme Steroidproduktion als Ursache einer Hypertonie - eine unterdiagnostizierte Entität?
Author(s) -
P Ferrari,
C Cereghetti,
B Dick,
F J Frey
Publication year - 2001
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2001.04081
Subject(s) - medicine
Seit der Einführung der Computertomographie (CT) in den frühen 80er Jahren, werden Nebennierenknoten in ungefähr 1,5% der CT-Untersuchungen des Abdomens als Zufallsbefund entdeckt [1]. Die Meinungen über die regelrechte Abklärung und Behandlung dieser «Inzidentalome» sind kontrovers und zentrieren auf die Fragen der funktionellen Bedeutung und der potentiellen Malignität der nodulären Veränderungen der Nebenniere. Die Nebenniere ist eine Drüse, die Katecholamine und eine Vielzahl von Steroidhormonen in die Blutbahn freisetzt. Entsprechend fokussiert die gängige funktionelle Abklärung in der Regel auf die Diagnosen des Aldosteronismus, des Phäochomozytoms und der glukokortikoidproduzierenden Adenome. Andere Steroidhormone werden dabei in der Regel nicht berücksichtigt. Grund dafür ist vor allem die limitierte Anzahl messbarer Steroide, die im Blut routinemässig untersucht werden können. Fallen die klassischen funktionellen Abklärungen negativ aus, so wird oft die Diagnose eines nichthormonproduzierenden Tumors oder Inzidentaloms gestellt. Möglicherweise ist eine grosse Zahl dieser Inzidentalome jedoch hormonell aktiv, ohne dass die Art der produzierten Hormone identifiziert werden kann. Anhand eines illustrativen Falles wird die Problematik eines Inzidentaloms geschildert, das ein Hormon produziert, welches mit den gebräuchlichen diagnostischen Analysen nicht erfasst wurde.

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