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Rheumatoide Arthritis: Diagnose, Assessment und Qualitätskontrolle
Author(s) -
Jürg Bernhard,
HR Ziswiler,
PM Villiger
Publication year - 2001
Publication title -
swiss medical forum ‒ schweizerisches medizin-forum
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4020
pISSN - 1424-3784
DOI - 10.4414/smf.2001.04049
Subject(s) - medicine
Es gibt keinen pathognomonischen Befund der rheumatoiden Arthritis. Der Rheumafaktor ist zwar typisch, aber nicht beweisend. Da er nur in 50% der Fälle initial vorhanden ist und auch bei verschiedenen anderen Erkrankungen im Serum nachweisbar wird, lässt er uns im klinischen Alltag oft im Stich. In dieser Situation ist man versucht, die vom American College of Rheumatology (ACR) formulierten Kriterien zu Rate zu ziehen (Tabelle 1). Hier handelt es sich aber um Klassifikationsund nicht um Diagnosekriterien. Das heisst, dieser Kriterienkatalog wurde nicht für die Diagnostik beim individuellen Patienten formuliert, sondern vielmehr zur einheitlichen Klassifikation zwecks Vergleichbarkeit von Daten und zur Durchführung von Studien. Unter Umständen kann es Monate bis Jahre dauern, bis die Kriterien des ACR erRheumatoide Arthritis: Diagnose, Assessment und Qualitätskontrolle

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