z-logo
open-access-imgOpen Access
Ich heisse Materie und bin jemand
Author(s) -
Jann Schwarzenbach
Publication year - 2019
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2019.18260
Subject(s) - bin , computer science , algorithm
Zur alltäglichen Kontaktaufnahme mit den Dingen um uns herum bevorzugen wir in aller Regel unsere visuel len Kapazitäten. Dabei schlüpfen wir in die Rolle des distanzierten Beobachters und vernachlässigen damit die, dem Tastsinn zugänglichen, stofflichmateriellen Qualitäten. Auch bei zwischenmenschlichen Begeg nungen setzen wir üblicherweise auf Abstand. Wir kommunizieren mit Hilfe von Gesten und Lauten und vermeiden dabei – Begrüssungsrituale einmal ausge nommen – tunlichst jede körperliche Berührung. Eine Ausnahme macht in dieser Hinsicht die Technik der medizinischen Palpation, wo gerade das Ertasten einer veränderten Stofflichkeit wichtige diagnostische Hin weise liefern kann. Heutzutage trägt jedoch die körper liche Untersuchung nur noch einen kleinen Teil zur Gesamtbeurteilung krankhafter Zustände bei. Sie ist zugunsten der modernen, bildgebenden Methoden

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom