Was die Schweiz von anderen Lndern lernen kann
Author(s) -
Yvonne Gilli
Publication year - 2019
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2019.18246
Subject(s) - die (integrated circuit) , computer science , operating system
«Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit»1 oder mit anderen Worten: Vergleichen macht unglücklich. Trotzdem lesen wir immer gerne Berichte, die Lebensqualität, Bonität, Innovationsfähigkeit, menschliche Entwicklung oder die Schattenwirtschaft der Länder in Rankings vergleichen. Die Schweiz steht häufig gut da: Im Big-MacIndex2 belegt die Schweiz den ersten Platz. Ob die Überbewertung des Schweizer Frankens nun gut oder schlecht ist und die Kaufkraft anhand von Sesambrötchen, Rinderhackfleisch, Schmelzkäse, Salat, Gewürzgurken, Zwiebeln und Saucen verglichen werden soll, bleibt dem Leser überlassen. Doch genau hier liegt das Problem von Ländervergleichen, insbesondere, wenn es um den Vergleich von Digitalisierungsstrategien im Gesundheitswesen geht. Erst kürzlich hat die Bertelsmann Stiftung in ihrem Bericht «SmartHealthSystems» die Digitalisierungsstrategien und den aktuellen Stand der Umsetzung von 14 EUMitgliedstaaten und drei OECD-Ländern (inklusive der Schweiz) verglichen. Aufgrund eines Fragebogens zum politischen Rechtsrahmen, der technischen Implementierung und der tatsächlichen Datennutzung wurde ein
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