z-logo
open-access-imgOpen Access
Kostenziele des geplanten Globalbudgets bereits unterboten
Author(s) -
Jrg Schlup
Publication year - 2019
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2019.18007
Subject(s) - political science
Die erste Runde der diesjährigen Prämiendiskussion läutete das Bundesamt für Statistik (BFS) mit einer recht erfreulichen Nachricht ein: Die Gesundheitsausgaben stiegen im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,6% – ein Zuwachs klar «unter dem durchschnittlichen Wachstum der letzten fünf Jahre, welches bei 3,4% steht» [1]. Auch die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung OKP finanzierten Gesundheitsausgaben stiegen langsamer als bisher. Wenig später bekräftigte auch santésuisse, das Kostenwachstum sei «in den Jahren 2017 (1,7 Prozent) und 2018 (ein Prozent) deutlich tiefer» [2] ausgefallen als in den Vorjahren. Statt der positiven Fakten dominierten jedoch negative Einschätzungen die Schlagzeilen. Die Deutung des Krankenkassenverbands, es handle sich um eine «Atempause», bevor «das starke Kostenwachstum» [3] zurückkehre, wurde von vielen Medien übernommen: Diese warnten vor einem «Prämienschock» und «Kostenschub» – in Höhe von 3% (gemäss santésuisse) oder knapp 2% (gemäss Helsana und CSS).

The content you want is available to Zendy users.

Already have an account? Click here to sign in.
Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom