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Komplementrmedizin 10 Jahre nach der Abstimmung
Author(s) -
Gisela Etter
Publication year - 2019
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2019.17949
Subject(s) - political science
Vor 10 Jahren, im Mai 2009, haben Volk und Stände den neuen Verfassungsartikel zur Berücksichtigung der Komplementärmedizin deutlich angenommen. 67 Prozent der Schweizer Bürgerinnen und Bürger ha ben Ja gesagt zur Berücksichtigung der Komplemen tärmedizin in Anwendung, Lehre und Forschung. Schrittweise wurden und werden die Forderungen des Verfassungsartikels seither umgesetzt. Wichtige Meilensteine waren das Medizinalberufegesetz (MedBG) aus dem Jahr 2013, welches die Berücksichtigung der Komplementärmedizin fordert, der neue Lernzielkatalog «PROFILES» vom März 2017, der die Komplementärmedizin in die Lehre einbezieht, und schliesslich der Bundesratsentscheid von 2017 zur definitiven Aufnahme der ärztlichen Komplementärmedizin in die Grundversicherung der Schweiz. Man berücksichtigte Methoden mit einer Anwendungsund Forschungstradition, wissenschaftlicher Evidenz und ärztlicher Erfahrung/Weiterbildung (Vertrauensprinzip). Die ärztlichen Leistungen der Anthroposophisch erweiterten Medizin, der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Homöopathie und der Phytotherapie sind seither offizieller Teil der medizinischen Grundversorgung der Schweiz.

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