rzte und Patienten miteinander freinander.
Author(s) -
Esther Hilfiker,
Marco Tackenberg
Publication year - 2019
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2019.17824
Subject(s) - medicine , political science
1 Mit 893 von 1000 möglichen Punkten liegt die Schweiz im aktuellen Euro Health Consumer Index (EHCI) auf Rang 1. Wenn es eine rote Linie im Gesundheitswesen gibt, die nicht überschritten werden darf, dann betrifft sie das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Der Patient darf keinen Zweifel daran haben, dass seine Ärztin, sein Arzt ihn behandelt, bis er gesund ist – und nicht, bis das Geld ausgeht. Konträr dazu hat sich der Bundesrat mit dem breit rezensierten Expertenbericht «Kostendämpfungsmassnahmen zur Entlastung der OKP» positioniert. Geht es in die von der Regierung vorgezeichnete Richtung, dann bewegen wir uns hin zur Einführung eines Globalbudgets. Dieses ginge zu Lasten von Patientinnen und Patienten. So wird beschädigt, was die Schweiz heute auszeichnet: eines der besten Gesundheitssysteme der Welt.1 Dieser gefährliche Kurs der Politik verpflichtet die Ärzteschaft, sich in die aktuelle Debatte einzubringen. Ärztinnen und Ärzte setzen sich für ein Gesundheitswesen ein, das dem Patienten dient. Es ist eine Tatsache, dass die Gesundheitskosten die Menschen in der Schweiz beschäftigen. Steigende Krankenkassenprämien können vor allem Familien vor ein finanzielles Problem stellen. Prämienzahler sind meist auch Stimmbürgerinnen und Stimmbürger – deshalb nimmt die Politik sich des Themas an, besonders in ORGANISATIONEN DER ÄRZTESCHAFT Ärztegesellschaf t des Kantons Bern 720
Accelerating Research
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom
Address
John Eccles HouseRobert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom