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rztenetze und Integration: Was koordinieren Wie kooperieren
Author(s) -
Peter Berchtold,
Marc Cikes
Publication year - 2019
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2019.17758
Subject(s) - political science
Die Entwicklung der Schweizer Ärztenetze ist eine Erfolgsgeschichte: Sie haben sowohl die Grundversorgung (Primary Care) wie auch die Integrierte Versorgung massgeblich geprägt und vorangebracht. Als Generalisten sind Hausärztinnen und Hausärzte – neben den Patienten und ihren Angehörigen – die einzigen, die den gesamten Behandlungsverlauf im Blick haben. Und sie sind in der Lage, Patientinnen über das medizinische Fachwissen hinaus zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Eine ihrer zentralen Rollen ist, zwischen unterschiedlichen Krankheitsaspekten zu differenzieren, die entsprechenden Spezialisten einzubinden und – wo nötig – den Zugang zu nachgelagerten Leistungserbringern wie Spital und Spitex zu ermöglichen und zu koordinieren. Die wichtigste Patientengruppe der Zukunft – betagte, chronisch und mehrfach kranke, häufig demente Menschen – verlangt ein Höchstmass an Koordination und Kooperation. Denn diese Menschen benötigen neben medizinisch-pflegerischen Leistungen meist auch soziale Unterstützung. Zudem ist oft juristischer Rat nötig (wenn zum Beispiel die Urteilsfähigkeit zu bestimmen ist). Oder es sind Ergänzungsleistungen zu beantragen. Damit kommen weitere Leistungserbringer wie Sozialdienste, zusätzliche Kostenträger wie Gemeinden und andere Sozialversicherungen ins Spiel. Das heisst: Die Komplexität der Behandlung, Betreuung und Begleitung wird nochmals zunehmen.

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