PROMs fördern die patienten-orientierte Behandlung
Author(s) -
FMH Zentralvorstand Comité central de la FMH
Publication year - 2018
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2018.17188
Subject(s) - medicine , psychology
PROMs sollen einerseits messen, wie ein Patient oder einer Patientin den eigenen Gesundheitszustand einschätzt und anderseits die Wirkung einer Behandlung aufzeigen. PROMs können Fragen zur körperlichen Funktionsfähigkeit, zum psychischen Wohlbefinden, zu Symptomen, zum allgemeinen Gesundheitszustand etc. beinhalten. Sie ergänzen klinische Werte (z.B. Blutdruck, HbA1c) indem sie mittels Informationen zum Wohlbefinden resp. zur Beeinträchtigung eines Patienten im Alltag die klassischen klinischen Parameter in einen problemund schliesslich lösungsorientierten Kontext stellen. So kann der Nutzen einer gewählten Massnahme auf individueller Patientenebene aufgezeigt werden. Basierend darauf, kann unter Zuhilfenahme der Plan-Do-Control-Act-Logik (PDCA-Modell) das weitere Vorgehen definiert werden. Auf übergeordneter Ebene dienen PROMs im Kontext von Polymorbiditätsmustern auch zur Effizienzbeurteilung verschiedener Behandlungsoptionen. Bei chronisch und polymorbid Erkrankten helfen PROMs und der PDCA-Prozess im Langzeitverlauf, sich ändernde Situationen und Ziele der Patientinnen und Patienten zu erfassen und die Behandlung daran anzupassen. In verschiedenen Ländern existieren nationale Programme zur routinemässigen Erfassung von PROMs (z.B. in England, Schweden und den USA). Die Argumente
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