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Erst fragen, dann fahren!
Author(s) -
Carlos Beat Quinto
Publication year - 2018
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2018.06867
Subject(s) - computer science
Was den eigenverantwortlichen Umgang von Fahrzeuglenkenden mit Medikamenten anbelangt, besteht in der Schweiz Nachholbedarf. Dies veranlasste die Beratungsstelle für Unfallverhütung, bfu, dazu, zusammen mit der FMH und pharmaSuisse eine Kampagne zum Thema «Fahren mit Medikamenten» zu lancieren. Ziel der Kampagne ist, Patientinnen und Patienten für die Problematik zu sensibilisieren und so die Anzahl von Unfällen zu senken. Ärztinnen und Ärzte sehen täglich unzählige Patientinnen und Patienten jeder Altersgruppe. Sie sind daher in der idealen Position, um Präventionsbotschaften zu platzieren und so einen Beitrag zur Gesundheitskompetenz zu leisten. Fahren unter Medikamenteneinfluss stellt gemäss dem OECD-Bericht «Drogues au volant: Détection et dissuasion» ein unterschätztes, schwer fassbares Problem für die Sicherheit auf den Strassen dar. Anders als bei Alkohol handelt es sich bei Medikamenten um eine Vielzahl von Substanzen mit unterschiedlichsten Wirkungen, potentiellen Nebenwirkungen und Interaktionen [1]. Das Wissen über den Einfluss von Medikamenten auf die Fahrfähigkeit ist in der Bevölkerung weniger verankert als dies bei Alkoholkonsum der Fall ist. Rund 3500 registrierte Medikamente sind in der Schweiz zugelassen. Diese Medikamente können die Fahrfähigkeit beeinträchtigen, und

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