Defizite in der Ausbildung von Hausärztinnen und Hausärzten
Author(s) -
B Sorg
Publication year - 2018
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2018.06407
Subject(s) - medicine , gynecology , political science
In der NZZ vom 1. Dezember 2017 erschien unter dem Ti tel «Junge Ärzte sollen gipsen und schienen lernen» [1] ein Artikel, dessen Inhalt älteren Hausärzten schon län ger Sorge bereitet. Diskutiert wurde das Thema bisher kaum. Wahrscheinlich will man sich nicht mehr expo nieren oder Kraft aufwenden um zu sagen, was doch nicht zu ändern ist. «Wer beim Skifahren verunfallt, wird auch bei leichteren Verletzungen immer häufiger ins Spital gebracht», steht da. «Jetzt fördern Fachgesell schaften und SUVA die Hausärzte in den Bergregionen.» Und weiter stellt die NZZ fest. «Seit kurzem müssen Ärz tinnen und Ärzte im Rahmen ihrer Grundausbildung nämlich keine Kenntnisse im Bereich der Unfallchirur gie mehr erwerben.» Das gehört nicht mehr zur obliga torischen Grundausbildung. Ab kommendem Jahr will die SGTV (Schweizerische Gesellschaft für Traumatolo gie und Versicherungsmedizin) gemäss NZZ spezielle Kurse durchführen. Junge Ärzte sollen lernen zu gip sen, zu schienen und Röntgenbilder zu beurteilen. Un terstützt wird diese Offensive von der SUVA.
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