Wie die Politik das Rationieren an den Arzt delegieren möchte
Author(s) -
Jürg Schlup
Publication year - 2017
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2017.06218
Subject(s) - philosophy , political science , art
Erst vor wenigen Monaten schnitt unser Gesundheits system in einem internationalen Ranking erneut als eine s der besten ab: In Bezug auf Qualität und Zugäng lichkeit der Versorgung erreichte die Schweiz unter 195 Ländern den dritten Platz [1]1. Die Krankenkassen prämien, die der Schweizer Durchschnittshaushalt für diesen allgemeinen Zugang zu hochqualitativen Be handlungen bezahlt, betragen 5,8% seines Brutto einkommens [2]. Und obwohl Schweizer Haushalte wachsende Beträge für die Gesundheit aufwenden müssen, bleibt ihnen nach dem Bezahlen der Prä mien immer mehr Geld für Konsum und Ersparnisse übrig [3, S. 10]. Mehr als drei von vier Stimmberechtigten sind zufrieden mit dem Gesundheitswesen und erachten Qualität und Quantität der Gesundheitsleistungen für wichtiger als den Preis [4]. Angesichts hoher Zufriedenheit und volkswirtschaft lich gut tragbarer Kosten [3, S. 10] sollten prioritär die 11% der Bevölkerung unterstützt werden, denen die
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