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Operationslisten – wenn schon dann aber richtig!
Author(s) -
Jürg Unger-Köppel,
Josef Brandenberg,
Urs Stoffel
Publication year - 2017
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2017.06018
Subject(s) - philosophy
Im Herbst 2016 fanden erste Gespräche zwischen dem BAG und der FMH über die Verlagerung von statio nären Eingriffen in den ambulanten Bereich statt. Die FMH unterstützt grundsätzlich die Verlagerung von geeigneten Eingriffen in die Ambulanz, fordert aber zugleich deren sachgerechte Abgeltung. Das Departement stationäre Versorgung und Tarife übernahm dieses Dossier unter Einbezug der Kollegen der ambulanten Tarife und des meistbetroffenen Dach verbandes, der FMCH. Gleichzeitig hielten wir fest, dass bei den widersprüchlichen Lösungsideen zur Weiter entwicklung des schweizerischen Gesundheitswesens kaum ein grosser Wurf möglich ist, der alle Probleme löst. Erfolgsversprechender ist es, Erfahrungen in über blickbaren Pilotprojekten zu gewinnen, die dann in grössere Lösungen einfliessen können. Nachdem die Kantone Luzern und Zürich Listen publiziert haben, welche Operationen zwingend ambulant gemacht werden müssen, kontaktierte die FMH diese Gesundheitsdirektionen. Wir schlugen vor, gemeinsam ein Pilotprojekt zu entwickeln, in dem die Tarifierung und die Finanzierung für die bezeichneten Operationen neu geregelt und zugleich mittels Begleit forschung evaluiert werden sollen. Wir stiessen auf offene Ohren, und die Gespräche mit verschiedenen Beteiligten sind aktuell im Gange.

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