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Die Top-9-Liste der SGI: mit weniger mehr erreichen
Author(s) -
Thierry Fumeaux,
Luca Lavina,
Ärzte Sgi
Publication year - 2017
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2017.05969
Subject(s) - gynecology , medicine
Mehrere Fachgesellschaften haben in den letzten Monaten Listen mit Interventionen präsentiert, von deren Verordnung sie abraten, weil sie für den Patienten einen zu geringen Nutzen bringen oder sogar schädlich sind. Im Juni dieses Jahres wurde zudem der Trägerverein Smarter Medicine gegründet, mit dem Ziel, diesen Projekten zusätzlich Aufschwung zu verleihen. Gerade in einer Zeit der steigenden Gesundheitskosten sind solche Initiativen von grosser Bedeutung, besonders für eine so aufwändige Disziplin wie die Intensivmedizin. Aus diesem Grund hat auch die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) die Initiative Choosing Wisely gestartet und eine Liste mit Massnahmen erarbeitet, deren Verordnung auf Intensivstationen in der Schweiz hinterfragt werden sollte. In der Intensivmedizin konzentrieren sich die Herausforderungen unseres Gesundheitssystems: Betagte Patienten mit hohem Versorgungsbedarf treffen auf eine Disziplin mit einer hohen Personaldichte und einem üppigen Angebot an komplexen und teuren Technologien, die ständig zur Verfügung stehen müssen. Die Behandlung eines Patienten auf der Intensivstation kostet zweibis dreimal mehr als ein durchschnittlicher Spitalaufenthalt [1].

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