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Die Vielfalt der Standpunkte
Author(s) -
Adrian Ritter
Publication year - 2016
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2016.04955
Subject(s) - political science
Der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Hu man medizin (NEK) mangelt es nicht an brisanten Diskussionsthemen. Die 15-köpfige ausserparlamentarische Expertenkommission beschäftigt sich derzeit unter anderem mit der «Kultur des Sterbens», nichtinva siven pränatalen Tests, der «Ökonomisierung der Medizin», «Migration und Gesundheit» sowie CRISPR/ Cas9. Das vom Bundesrat im Jahre 2011 eingesetzte Gremium besteht aus Fachpersonen aus Medizin, Recht und Theologie/Ethik – sie werden direkt vom Bundesrat gewählt. Die Kommission hat den Auftrag, die Entwicklungen in Medizin und Gesundheitswesen – insbesondere in der Fortpflanzungsund Gentechnologie im humanmedizinischen Bereich – zu verfolgen und die damit verbundenen Fragen aus ethischer Sicht zu analysieren. Die NEK hat keine Entscheidungskompetenzen, sondern erarbeitet Stellungnahmen, berät Politik und Verwaltung und kommuniziert mit der Öffentlichkeit. Mehr als 20 Stellungnahmen hat die Kommission bisher verfasst – thematisch breit von der Organspende über die Forschung mit Kindern bis zur Abtreibungsfinanzierung. So lehnte es die Kommission 2012 beispielsweise ab, einen Wechsel zur Widerspruchslösung bei der Organspende zu empfehlen, oder sprach sich 2013 gegen die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» aus.

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