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Lust statt Frust beim Reden über Alkohol
Author(s) -
Regula Hälg,
Stefan NeunerJehle
Publication year - 2016
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2016.04947
Subject(s) - lust , psychology , philosophy , psychoanalysis
Alkoholmissbrauch macht krank: Es gibt kaum ein menschliches Organ, das durch Alkohol nicht geschä digt werden kann. Leber und die Verdauungsorgane werden am stärksten beeinträchtigt. Jeder 12. Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurückzufüh ren, dies waren z.B. im Jahr 2011 rund 1600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren. Drei von fünf dieser Todes fälle sind bedingt durch chronisch starken Alkohol konsum [1]. Alkoholmissbrauch verursacht zudem jährliche Kosten von rund 4,2 Mrd. Franken [2]. Gleichzeitig befürworten 75 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz Anreize für gesundheitsförderndes Ver halten [3]. Auch ist es für die Patienten in Ordnung, wenn sie von ihrem Arzt auf den Alkoholkonsum ange sprochen werden, insbesondere wenn dies mit Wohl befinden und Gesundheit begründet wird [4]. Aber was braucht es, damit das Gespräch über Alkohol in der Arztpraxis nicht zum Frust wird? Lust am Ausprobie ren und motivierte Ärztinnen und Ärzte, die sich ganz einfach für den Alkoholkonsum ihrer Patientinnen und Patienten interessieren und gemeinsam mit ihnen über dessen Folgen für den Alltag und die Gesundheit nachdenken.

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