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Tabakprävention: die neuen Themen!
Author(s) -
Welttag Ohne Tabak,
Jacques Cornuz,
Carole Clair
Publication year - 2016
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2016.04745
Subject(s) - psychology
Die wirksamen Massnahmen zur Tabakprävention sind bekannt: 1) Besteuerung Tabakprodukte aufgrund der Nachfrageelastizität; 2) Verbot jeglicher direkter und indirekter Werbung zur Reduktion der Nachfrage; 3) Passivrauch-Gesetz um die Gesundheit von Nichtrauchenden zu schützen und den Tabakkonsum zu denormalisieren; 4) Rauchstoppberatung mit Verschreibung von Medikamenten gegen die Nikotinentzugssym ptome [1]. In vielen Ländern, auch in der Schweiz, sind Ärztinnen und Ärzte eine Allianz mit den Gesundheitsbehörden eingegangen, um diese Massnahmen in Kraft zu setzen. Anlässlich des Welttags ohne Tabak machen wir uns Gedanken zur Tabak prävention und stützen uns dabei auf einen kürzlich erschienenen Artikel [2]. Seit einigen Jahren, mit dem Aufkommen der E-Zigarette, wird es komplizierter! Sehen Sie selbst: 1. ein Gerät – die elektronische Zigarette – das von der Zigarette nur den Namen hat, das weder Tabak noch seine tödlichen Verbrennungsprodukte (Kohlenwasserstoffe, Nitrosamine, proteolytische Enzyme) enthält, aber eine Flüssigkeit, die inhaliert wird, nachdem sie erhitzt und verdampft wurde 2. Dampf, dessen Inhalation zwar keine grösseren kurzfristigen Folgen hat, dessen langfristigen Auswirkungen aber unbekannt sind 3. eine Substanz – das Nikotin – deren süchtig machende Wirkung besonders bei Jugendlichen hoch sein könnte, deren Zentralnervensystem noch nicht ausgereift ist

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