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Ärztliche Professionalität im Zeitalter von Facebook & Co.
Author(s) -
Urs Stoffel
Publication year - 2016
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2016.04739
Subject(s) - psychology , sociology
Die Beliebtheit von sozialen Medien hat rasant zugenommen − und diese Entwicklung macht auch vor der Ärzteschaft nicht halt. Internetbasierte Plattformen und Dienste wie Facebook, Google+, Twitter, WhatsApp oder Instagram etc. sind im Alltag kaum mehr wegzudenken. Auch lässt sich private und berufliche Welt zunehmend schwerer auseinanderhalten. Soziale Medien verändern nicht nur die Art und Weise der Kommunikation, sondern ermöglichen darüber hinaus neue Formen der Zusammenarbeit. Gleichzeitig ergeben sich beim Umgang mit Sozialen Medien für Ärztinnen und Ärzte aber auch spezifische Probleme und Risiken. Internationale Untersuchungen zeigen die häufigsten Fehler von unprofessionellem Verhalten von Medizinalpersonen in Sozialen Medien wie (siehe auch [1]): – Missachtung von professionellen Kommunikationsund Verhaltensregeln, – Verletzung der Privatsphäre von Patientinnen und Patienten oder unangebrachte Kontakte zu diesen, – Offenbarung von vertraulichen Informationen, – medizinische Empfehlung und Verordnungen von Medikamenten sowie – ungenaue oder falsche Darstellung von tatsächlichen Qualifikationen oder medizinischen Sachverhalten.

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