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Der schwierige Weg von guter Qualität zu besserer Vergütung
Author(s) -
Peter Berchtold,
Oliver Reich
Publication year - 2016
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2016.04675
Subject(s) - political science
So einleuchtend das erscheint, so komplex ist die Um setzung. Nicht für die eigentliche Leistung, dort ist die Sache ziemlich klar: Es braucht eine Leistungsbeschrei bung, zum Beispiel eine TARMEDPosition oder Fall pauschale, sowie einen Preis in Form eines Taxpunkt werts oder einer Baserate. Bei der Performance sieht die Sache deutlich anders aus. Bis heute gibt es nur sehr begrenzte Möglichkei ten, die Qualitätskomponenten einer Leistung in Franken und Rappen zu übersetzen. Und dies, ob wohl in den vergangenen Jahren viel in Qualitäts indikatoren investiert wurde und diese in unzäh ligen Studien wissenschaftlich evaluiert wurden. In einen Satz gefasst: Der exakten Bestimmbarkeit von Leistungen und Preisen kann (zumindest heute) kein annähernd ausreichendes Bewertungssystem zu Qua lität und Performance gegenübergestellt werden. Damit nicht genug: Viele der bisherigen Performance orientierten Vergütungsmodelle sind bei wissen schaftlichen Evaluationen mehr oder weniger durch gefallen. Vor allem deshalb, weil sie neben den beabsichtigten Wirkungen auch unerwünschte Ne benwirkungen zeigten. Leistungserbringer tendier ten beispielsweise dazu, Performancerelevanten In dikatoren überproportional Beachtung zu schenken und dafür andere Bedürfnisse der Patienten zu ver nachlässigen oder – im schlimmsten Fall – Qualitäts

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