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Festbeträge – ein schlechtes Rezept für die Patientensicherheit
Author(s) -
Gert Printzen
Publication year - 2015
Publication title -
schweizerische ärztezeitung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-4004
pISSN - 0036-7486
DOI - 10.4414/saez.2015.04013
Subject(s) - die (integrated circuit) , computer science , operating system
Auf Ende dieses Jahres hat der Bundesrat eine Ände rung im Preissystem für patentfreie Medikamente angekündigt, die auf die ärztliche Tätigkeit nicht ohne Folgen bliebe: Neu sollen Referenzpreise pro Wirkstoff eingeführt werden. Die Versicherer würden dann nur noch diesen jeweils definierten Festbetrag bezahlen, egal für welches Medikament sich Arzt, Apotheker oder Patient entscheiden. Ist das bevorzugte Präparat teurer, muss der Patient die Differenz zum Festbetrag selbst bezahlen. Der Preisüberwacher erwartet durch diesen Ansatz Einsparungen von mehreren 100 Mio. Franken und fordert ein Billigstpreissystem, bei dem der Festbetrag ganz simpel beim günstigsten Generikum angesetzt würde. Der Patient erhielte nur noch das Billigste ohne Aufzahlung oder anders ausgedrückt: Die Wahlfreiheit würde de facto entfallen.

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